Die Drenage
Wenn die Ableitung des Regenwassers in das Erdreich nicht gewährleistet ist, kommen Sie um den Einbau einer Drainage nicht herum.
So sind Entwässerungsrinnen (Bild 1) zwingend erforderlich bei Garagen mit negativem Gefälle und wenn Wasser von einer gepflasterten Fläche auf die Strasse oder in Hausrichtung läuft.
Im Handel sind heute Drainagerinnen und Hofeinläufe in unterschiedlichen Grössen, komplett mit allem notwendigen Zubehör - wie Abdeckroste, Anschlussrohre, Geruchsverschluss usw. erhältlich.
Zum Auffüllen des Unterbaus eignen sich grobe, poröse Materialien wie Grobkies, Schlacke oder Bauschutt. Da der Unterbau anschliessend mit dem Rüttler bearbeitet wird, ist es ratsam, das Material etwas höher aufzuschütten. Es gibt beim Verdichten 1 bis 2 cm nach.
Die Ablaufrinnen verlegt man in einem etwa 10 cm dicken Betonbett mit leichtem Gefälle, damit Wasser und Schmutz nicht stehenbleiben, sondern weitergeleitet werden und Schlamm z. B. in einem Einlaufkasten abgefangen werden kann. Rinnen und Einläufe sollten möglichst Anschluss ans Hausabwasser haben.
Eine knieförmige Ausbildung solch eines Abflussrohrs (Bild 2) verhindert das Aufsteigen unangenehmer Gerüche aus dem Abwasserkanal. Bei einem ausreichend grossen Gelände und wasserdurchlässigem Boden können Sie die Drainagerohre auch im Erdreich enden lassen, wo das Regenwasser versickert. 
Drainagerinne:
Am tiefsten Punkt des Gefälles wird sie in ein Betonbett gesetzt