Die Randbefestigung
Vor allem bei Gartenwegen ist eine betonierte Randeinfassung häufig nicht nötig. Voraussetzung: Das Gelände ist eben und das Erdreich lässt ablaufendes Regenwasser schnell genug versickern, so dass man keine Ausschwemmungen befürchten muss.
Wichtig ist auch, dass der Unterbau über die Ränder hinausgeführt wurde, so dass der Weg seitlich nicht abkippen kann. Unregelmässige Übergänge (Bild 1) wirken in einer Gartenlandschaft wesentlich harmonischer, vor allem, wenn sich Gras und Moos an den Rändern angesiedelt haben.
Erfüllt das Erdreich die oben genannten Voraussetzungen nicht, sollten Sie die Pflasterränder mit Beton stabilisieren.
Die einfachste Lösung: Sie stützen das Pflaster mit einem Betonkeil (Bild 2). An Terrassenrändern oder breiteren Wegen sollten Sie die erste Pflasterreihe zusätzlich in einem Mörtelbett verlegen (Bild 2, Punkt 3).
Stark belastete Pflaster, z. B. Garagenauffahrten oder Flächen, die an Hänge grenzen, brauchen noch stabilere Ränder. Man stellt sie mit speziellen, einbetonierten Abschlusssteinen (Bild 4) her. Die Hersteller von Betonsteinen bieten in der Regel zu ihren Pflaster - Programmen auch die passenden Rand - Elemente an.
Zum Herstellen des erdfeuchten Betons vermischen Sie Zement, Sand und Wasser im Verhältnis 1:6:0,5. Die Sand- oder Kieskörnung darf bis 16 mm betragen. Für die in Bild 2 gezeigte Rückenstütze brauchen Sie etwa 35 l Beton auf einen Meter.